Samstag, 29. Juni 2013

Amanda Koch über *Die Wächter von Avalon*

Die Idee zu meiner Geschichte „Die Wächter von Avalon“ zog ich aus einem Traum. Eines Morgens (an einem Novembertag 2009) wachte ich auf und konnte mich noch an alle Bilder, die ich geträumt hatte, erinnern. 
Ich war so fasziniert davon, dass ich alles aufschreiben musste.
Den ganzen Tag verbrachte ich letztendlich damit. Schrieb alles auf, was mir in den Sinn kam und die Bilder strömten geradezu durch meinen Kopf. Am Ende des Tages wusste ich, dass ich eine Geschichte über Avalon schreiben musste. Meine Geschichte mit einem Bild über Avalon, so wie ich es mir vorstellte.
Schon früher in meiner Jugend hatte ich mich viel mit der keltischen Mythologie und dem Thema Avalon beschäftigt. Doch über die Jahre, im Alltag mit der Familie und den Kindern, in einem Arbeitsleben, das wenig mit dem kreativen Schreiben zu tun hatte, vergaß ich wohl alle Gedanken darüber. Doch dieser Traum schaffte es, mich wieder daran zu erinnern. 
Die ersten zwei Jahre schrieb ich nur für mich. Es dauerte all die Monate, bis ich bereit war mein Romandebüt damit zu starten.
Nun, mit der Veröffentlichung „Der Prophezeiung“, dem ersten Band der geplanten Trilogie, schreibe ich weniger in der Nacht, so wie ich es früher getan habe, sondern widme mich am Tage voll und ganz dem Schreiben.

Eigentlich lassen mich die Figuren nicht wirklich voll und ganz los. Auch mit meinen Kindern spreche ich darüber und so verschmilzt die Realität sehr oft mit meiner fantastischen Welt.
Durch „Die Wächter von Avalon“ habe ich wieder mehr zu mir gefunden, und erfahren, worin meine Leidenschaft liegt. Im Schreiben.
Und ich wünsche mir, dass ich damit viele Leser verzaubern kann; sie entführen in die wundervolle magische Welt von Amaduria, der heiligen Insel Avalon und sie auf den Spuren begleiten, die bis in die irdische Welt reichen.

Amanda Koch
Juni 2013

Mittwoch, 26. Juni 2013

[NEU IM SUB] Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung von Amanda Koch

Die Wächter von Avalon - 
Die Prophezeiung 
von Amanda Koch
ISBN 978-3-943987-14-0
Familia-Verlag


Vertraue darauf, was mit dir geschieht.

Trauer, Sehnsucht. Das verraten Esmé Brecketts Augen - bis sich ihr Leben auf magische Weise verändert. 
Der Geist von Avalon ruft nach ihr, und sie spürt einen Zauber um sich, der sie zu Raven Sutton führt. Aber wer ist dieser junge Mann, der ihr so seltsam vertraut erscheint?
Esmé erfährt von der Prophezeiung der Lichtelfen: Die heilige Insel Avalon und das magische Land Amaduria sind in Gefahr. Mächtige Feinde bedrohen die Wächter von Avalon, die Erben des großen Merlin. Die schwarzen Alben sind stark, und in einer Vision sieht Esmé Ravens Tod. Das dunkle Grauen greift auch nach ihr. Ist sie wirklich Teil einer Prophezeiung? Kann sie Raven im Zauber der magischen Welt retten?

Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie.


Montag, 24. Juni 2013

[Rezension] City of Bones von Cassandra Clare

City of Bones
Chroniken der Unterwelt - Teil 1
von Cassandra Clare
eBook

Vorwort
Nun überlege ich seit Tagen was ich hier schreibe und was nicht. Alles scheint mir irgendwie ungenügend. Vermutlich liegt das daran, dass mir das Buch so sehr gefallen hat, dass ich nichts davon vergessen oder auslassen möchte. Aber da ich langsam weiterlesen will, muss es heute fertig werden!

Meine Zusammenfassung
Als Clary einen Abend in der Disco verbringt, wird sie Zeugin eines Mordes. Schnell wird ihr bewusst, dass niemand außer ihr den Mörder oder auch nur die Leiche sehen kann und so entkommt dieser mit einem entschuldigenden Lächeln.
Tage später verschwindet ihre Mutter spurlos und an ihrer Stelle trifft sie beim heimkommen auf einen Dämon, der sie sofort attackiert. Nur dank der Hilfe von Jace, dem Mörder, welcher sich als Schatten- oder auch Dämonenjäger vorstellt, überlebt sie und kommt vorübergehend bei ihm, den Geschwistern Alac und Isabelle und ihrem Mentor Hodge in einer Art Hotel für Schattenjäger unter. 
Mit Hilfe des unerwartet sympatischen und kooperativen Waisen Jace und den anderen begibt sie sich auf die Suche nach dem Verbleib ihrer Mutter und lernt dabei eine magische Welt kennen in der ein zerbrechlicher Frieden herrscht.

Meine Rezension
Das ist nun das zweite Mal gewesen, dass ich dieses Buch gelesen habe. Und wie beim ersten Mal war ich auch diesmal vollkommen begeistert. 


Besonders beeindruckt hat mich, dass ich schnell das Gefühl bekam richtig in die Geschichte einzutauchen. 

Dies lag wohl in erster Linie daran, dass die Autorin die Vorstellung der Charaktere zwar geschickt in die Geschichte eingebunden hat, aber diese dennoch sehr individuell gestaltet waren. 
Man bekam die Chance sie in Ruhe kennenzulernen, ohne das alles runtergerasselt und schnell wieder vergessen wurde. 
Außerdem fand ich toll, dass Leser an den feinen Nuancen ihres Verhaltens die stetigen Veränderungen und ihre Gefühle ablesen konnten. 

An der geschichtlichen Entwicklung mochte ich, dass es nicht wie in einigen anderen Büchern 1,2,3,verliebt hieß. Man spürte eine stetige Entwicklung. Dasselbe kann ich übrigens über die komplexe Handlung sagen, die nicht nur dieses Buch, sondern auch alle mir bekannten Fortsetzungen (bis einschließlich Teil 4) einschließt. Man merkt, dass sich ein roter Faden durch alles durchzieht und dass nicht einfach ein Absatz nach dem anderen ans Ende drangehängt wurde.

Anders als bei vielen anderen Autoren die übernatürliche Bestandteile in ihre Bücher einfließen lassen, wurde hier nicht groß ausgewählt welches Übernatürliche es nun gibt und welche nicht und dann lange differenziert in wieweit sie die Mythen von der *Wirklichkeit* unterscheiden. Stattdessen wurde schlicht gesagt: Alle Mythen sind wahr! 
Dies war sehr erfrischend, da man deshalb in der Welt genauso neu war, wie Clary.

Im Laufe der Geschichte wurden nicht nur neue Dinge erklärt, sondern auch aufgedeckt. Dass das alles nicht zusammen in den Anfang gequetscht wurde, hat die Geschichte sowohl über die gesamte Distanz spannend gehalten als auch den Leser nicht direkt mit zu vielen Fakten erschlagen. 

Zu guter Letzt muss ich sagen, dass die Chroniken der Unterwelt meine liebste Buchreihe ist und das ich unglaublich froh bin, dass ich damals nach dem ersten Buch -trotz des seltsamen Endes (im Spoiler zu finden) weitergelesen habe!

Fünf von fünf Sternen, die vermutlich die ganze Reihe kassieren wird!!!

Spoiler
Zum Schluss stellt sich raus, dass Jace und Clary Geschwister sind. Da sich die beiden zu diesem Zeitpunkt bereits verliebt haben, ist dies natürlich alles andere als angenehm für sie. Aber macht euch darum keine Sorgen und lest weiter !!!

Freitag, 21. Juni 2013

[Rezension] Keine Zeit für Vampire von Katie MacAlister

Keine Zeit für Vampire
von Katie MacAlister
eBook

Meine Zusammenfassung
Nachdem Iolante eine schwere Zeit hinter sich gebracht hat, möchte sie bei einer Verwandten erst einmal etwas zur Ruhe kommen und sich ihrem liebsten Hobby widmen - dem fotografieren.
Sie trifft auf Imogen - eine sehr zierliche Frau - und muss sie einfach fotografieren. Es gibt in der Nähe den sogenannten Zauberwald. Er ist düster und scheint als Hintergrund für die Aufnahmen wie geschaffen. Doch Imogen weigert sich standhaft den Wald zu betreten. Sie erklärt, dass ihr Vater von dessen Brüdern darin getötet wurde. Mit mulmigem Gefühl begibt sie sich für ein paar Aufnahmen allein in den Wald und findet dort eine Art Wolke vor. Ihre Neugier ist zu stark und so berührt sie diese. 
Als sie nach einer Ohnmacht wieder zu sich kommt, hat sich alles um sich herum verändert. Sie wird von Nikola aufgelesen und aufgenommen. Schnell merkt sie, dass sich nahezu alles verändert hat. Das wohl deutlichste Beispiel ist die Burgruine, die - nun ja - keine Ruine mehr ist. Sie wurde rund 300 Jahre in die Vergangenheit geschickt. Trotz dem Chaos ihrer Gedanken funkt es recht schnell zwischen Ihnen. Doch als Iolante Imogen dort trifft, wird ihr nicht nur bewusst, dass diese ein Vampir ist. Nikola ist ihr Vater und schwebt somit in Lebensgefahr. Wie kann sie ihn retten ohne die Zukunft zu verändern?

Meine Rezension
Positiv ist auf jeden Fall, dass es wieder viel zu lachen gab. In erster Linie, da sich sowohl die Umgangssprache als auch die Ansichten und das Verhalten über die Jahre hinweg sehr verändert haben. 

Auch das Nebencharakter - wie Fran und Ben - und die Umgebung bereits aus früheren Geschichten bekannt waren und - zumindest oberflächlich - eingebunden wurden, fand ich gut.

Leider gibt es aber auch einiges was ich nicht so gut finde. Am gravierendsten beispielsweise, dass es einfach zu viel übernatürliches gab. Obwohl ich alle Bücher von ihr die in dieser Welt spielen kenne, fiel es mir schwer durchzublicken. 
Außerdem fand ich es unglaubwürdig, wie selbstverständlich Iolante mit all dem Übernatürlichen umging, obwohl sie vorher nie an irgendwas davon geglaubt hatte. Und auch das innerhalb von zwei Sätzen ein weiterer ,,Beruf" erfunden war nur um eine Lücke zu füllen und ein Problem zu lösen, fand ich nicht sehr real. Es wirkte alles in allem als würde nach dem Prinzip: ,,Was nicht passt wird passend gemacht." geschrieben werden. (Ein weiterer Punkt bei Interesse im Bereich Spoiler)

Während ich Nikola und seinen Wissensdurst sehr unterhaltsam fand, wurde mir Daffyd eindeutig zu schnell abgeharkt. 

Meine Bewertung
Alles in allem ein weiteres durchschnittliches Buch in einer ehemals herausragend-guten Reihe!



Spoiler
Ich verstehe nicht, warum es die Zukunft nicht verändern soll, wenn sie in die Vergangenheit zurückkehren und dort allen möglichen Kram erfinden. 

Samstag, 15. Juni 2013

[Kinotrailer] Seelen von Stephenie Meyer

Seit dem 13. Juni 2013 im Kino
Dieses Buch ist mein absolut Liebstes! Ich habe es schon dreimal gelesen und musste jedes Mal erneut vor Rührung weinen. 
Einfach nur toll !!!

video

Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Fast die gesamte Menschheit ist vom sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig -- nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern. Eine von ihnen ist Melanie. Als sie schließlich doch gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält -- und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat...

Der ungewöhnliche Kampf zweier Frauen, die sich einen Körper teilen müssen, eine hinreißende Liebesgeschichte und die wohl erste Dreiecksgeschichte mit nur zwei Körpern.


Ps: Die Rezension zu dem Buch wird in etwa vier Wochen folgen!

Freitag, 14. Juni 2013

[Rezension] Prinz der Nacht von Sherrilyn Kenyon

Prinz der Nacht
von Sherrilyn Kenyon
eBook

Vorwort
Es ist vermutlich überflüssig es zu erwähnen, aber ich war lange nicht da. Das wird sich nun wieder ändern, aber da ich nun weniger Zeit zur Verfügung habe, kann ich nicht mehr so viel hintereinander weg lesen. Ich hoffe euch gefallen auch weiterhin meine Posts und ihr lasst es mich wissen, wenn ich irgendetwas verbessern kann !

Meine Zusammenfassung
Vor 900 Jahren zerstörte Zarek das Dorf, dass er eigentlich beschützen sollte. Deswegen entging er nur knapp der Todesstrafe wurde aber in eine eisige, oft helle Umgebung verbannt. Er, ein vampirähnlicher Krieger (Dark Hunter) hat mit Helligkeit so seine Probleme und so ist er nahezu isoliert, bis Astrid zu ihm kommt um über sein endgültiges Schicksal zu entscheiden. Als normale Sterbliche getarnt lebt sie eine Weile bei ihm und nach und nach zeigt er sein wahres Ich und verliebt sich in sie. Doch als er erfährt, dass sie seine Richterin ist, ist er alles andere als begeistert...

Meine Rezension
Schon im letzten Buch konnte man Zarek (damals natürlich einer der Nebencharaktere) anmerken, wie sehr er das jeweilige Wetter und die Kleinigkeiten des dortigen Lebens registrierte. Was andere als Selbstverständlichkeit annahmen, begeisterte ihn. Dieses Buch nutzt den Kontrast zwischen dieser Zeit und den 900 Jahren seiner Strafe als Kontrast. Dies und auch Zareks bewusste und unbewusste Handlungen sowie seine Träume sorgen dafür, dass sich der Leser gut in ihn und das Geschehen hineinversetzen kann. 

Obwohl beinahe das ganze Geschehen in seinen Träumen oder in Astrids Haus stattfindet und wenig Außenstehende Personen an der Geschichte teilnehmen, ist sie zu keinem Zeitpunkt langweilig oder eintönig. Ganz im Gegenteil, den bei den komplexen (aber nicht langatmigen!) Beschreibungen kommt in einem schnell das Gefühl auf selbst in der Geschichte zu sein. Ich konnte gar nicht schnell genug mit dem Buch fertig sein!

Zum Schluss der Geschichte traten dann doch noch ein paar andere Charaktere auf. Simi gab sich beispielsweise die Ehre und sorgte mit ihrer lustigen, kindlichen Art verbunden mit ihrer unglaublichen Kraft für so manchen Lacher. 
Wie auch im letzten Teil kamen auch in diesem Buch einige neue Fakten über Acheron (Ash) ans Licht. Da ich das Buch schon vor einigen Monaten gelesen habe, weiß ich leider nicht mehr genau was. Aber das würde eh unter die Kategorie Spoiler fallen :-)

Was habe ich noch vergessen... Die Charaktere von Astrid und Zarek waren sehr einprägsam und auch glaubwürdig. Die ruhige, nach innen gekehrte und nur still bewertende Art von Astrid, passte gut zu ihrem Beruf als Richterin. Und auch wenn nach einer so heftigen Strafe wie Zareks vermutlich jeder anders reagiert, fand ich doch, dass sein nachdenklicher, aufbrausender Einsiedlercharakter da gut reinpasste.

Das Ende war in gewisser Weise bis zum Schluss eine Überraschung. Und überrascht war ich wirklich ! :-)

Meine Bewertung
Eindeutig Lesenswert !!!